Kritische Auseinandersetzung mit Corona

Liebe Patientinnen und Patienten! Liebe Leserinnen und Leser!


Aus Anlass der Corona-Pandemie habe ich mich entschlossen, einen Blog auf  der Website einzurichten. Dieser enthält aktuelle Kurzbeiträge, die sich nicht auf das Gebiet der Homöopathie beschränken werden. Sie sollen auch Ausdruck meines bioethischen, gesundheitspolitischen und natürlich auch „schulmedizinischen“ Interesses sein – man muss kennen, was man kritisch beleuchtet. Auch Ausflüge in die Arbeitsmedizin, die ja eine durchaus erfreuliche Bereicherung meiner Tätigkeit darstellt, wird es geben.

Ich freue mich sehr über Rückmeldungen zu Blogbeiträgen. Die Kommentar-Funktion habe ich noch nicht aktiviert, vorerst ersuche ich bei Diskussionsbeträgen, über die ich mich wirklich sehr freuen würde, sich der Mailadresse medizin@doktor-usar.at zu bedienen. Ich schreibe verlässlich zurück. Nach Absprache verwende ich gerne auch Input Ihrerseits in folgenden Blogbeiträgen.

„Ärzte für Aufklärung“

Der erste Beitrag soll sich kurz mit einer Website auseinandersetzen, die Sie kennen sollten, sie nennt sich „Ärzte für Aufklärung“. Das Material, das dort zusammengetragen wurde, ist für Patientinnen und Patienten mit ganzheitsmedizinischem Interesse sicher nicht unwichtig. Es wird auf die gegenwärtige Corona-Pandemie und ihre Bekämpfung (aus Sicht der Proponenten mit eher untauglichen Mitteln) eingegangen. Auch stehen Fragen zu Organspenden, Problemen bei Reanimationen und Impfungen im Fokus. Ich ersuche, die einschlägigen Inhalte selbst nachzulesen.


Die Hauptaufgabe, der sich die mittlerweile hunderten Unterzeichner, mich eingeschlossen, verpflichtet fühlen, ist es, die wahrlich nicht zu beneidenden verantwortlichen Politiker zu veranlassen, das Rückfahren des „Lockdowns“ zügiger zu gestalten als bisher. Dies selbstverständlich unter Beachtung aller Kautelen, die notwendig sind, um ein Wiederaufflammen der Covid-Erkrankungen zu vermeiden.

Die Verfasser des Manifests und ihre namentlichen oder auch anonymen Unterstützer, sind der Meinung, dass diese Maßnahmen zu zögerlich voranschreiten. Und mittlerweile übersteigt der wirtschaftliche Schaden die Bedrohlichkeit der Covid-Erkrankung. Dies gilt auch für unabsehbare gesundheitliche Langzeitschäden, weniger seitens des Virus als vielmehr infolge des durch dessen Bekämpfung hervorgerufenen Ausnahmezustands.

Hier fallen einem Kinder, Migranten, unterprivilegierte Personengruppen und Personen mit psychiatrischen Erkrankungen sowie vereinsamte betagte Menschen ein – sicher keine vollständige Aufzählung ...

Corona-Maßnahmen hinterfragen
Wie ersichtlich, appelliert man an die Politiker, weniger vorauseilend als mehr dem Stand der medizinischen Wissenschaften folgend ihre Maßnahmen zu implementieren. Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein. In ausgesprochenen Krise-Situationen ist dies aber sicher auch nicht ganz einfach, da hier Entscheidungen sehr schnell getroffen werden müssen.

Ganz ausdrücklich kritisieren die Verfasser nicht die primär sehr rasch verfügten Maßnahmen, die zu einem Zeitpunkt verhängt wurden als die Gefährlichkeit der Erkrankung nicht einschätzbar war. Sehr wohl werden die mittlerweile da und dort schon ein wenig grotesk anmutenden Maskenvorschriften kritisiert. Wie am Tag der Abfassung des Beitrags ein pulmologischer Kollege mir gegenüber meinte, müsse man derzeit schon außerordentlich ungeschickt sein und einen Hotspot regelrecht aufsuchen, um noch Gefahr zu laufen, sich zu infizieren.

Die Eingangspressekonferenz des Personenkomitees (möglicherweise noch im Internet abrufbar) hat zumindest einen Kollegen dazu veranlasst, sich beinahe in faschistoide Zustände hineinversetzt zu sehen. Diese Meinung kann ich ganz entschieden nicht teilen. Es ist aber auch nicht so, dass alle Unterstützer zwangsläufig alle in dem Manifest vorgetragenen Punkte gleich sehen müssen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass mein Freund, der pulmologische Kollege (Lungenfacharzt), durchaus damit rechnet, dass im Herbst das Virus ebenso wieder in die Schlagzeilen zurückkehren würde. Und: dass aufgrund anderer Erreger wiederum Maßnahmen wie zu Zeiten des Lockdowns erfolgen könnten.

Das allerdings wäre aus meiner Sicht für die psychische Gesundheit der Bevölkerung und die wirtschaftliche Situation des Landes, ja der ganzen Welt, eine Katastrophe.

Homöopathie zur Behandlung von Corona
Die Homöopathie kann bei Covid-Erkrankungen und auch z. B. bei psychischen Folgeerscheinungen vulnerabler Mitmenschen sehr gut wirken. Ich habe jedenfalls zwei Patienten komplett ohne andere Therapien behandelt. Das ist hier aber sicherlich nur ein schwacher Trost.

In jedem Fall wollen wir also den Sommer genießen und ich freue mich, wenn Sie meinen Blog wieder besuchen.

Ausdrücklich begrüßt seien auch die Patienten meiner lieben Kollegin Dr. Gloria Kozel, diese begibt sich mit Monatsende ja in den Ruhestand. Ich hoffe, ich darf einigen von Ihnen eine neue “homöopathische Heimat” bieten, wir arbeiten sehr ähnlich.

Ihr Kurt Usar

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